Schimmelgefahr

Die aktuell sehr hohen Energiekosten verleiten immer mehr Menschen weniger zu heizen und zu lüften. Nach Schätzungen eines Bausachverständigen könnte z.B. im Bundesland Vorarlberg bereits jedes zehnte Haus oder jede zehnte Wohnung von Schimmel betroffen sein. Der Experte empfiehlt ein rasches Handeln sobald Schimmel auftritt.

Das ideale Raumklima

Eine Raumtemperatur zwischen 20 und 22 Grad wird allgemein empfohlen. Doch nicht die Raumtemperatur allein sei entscheidend, sondern auch die Luftfeuchtigkeit sei maßgeblich. Diese sollte maximal 50 Prozent nicht übersteigen. Eine höhere Luftfeuchtigkeit begünstigt die Bildung schon Schimmel enorm. Man müsse auch man bedenken, dass es umso mehr Luftfeuchtigkeit verträgt, umso wärmer es ist. Schimmelbildung kann jedoch auch an der Bauweise des Gebäudes liegen. Durch eine dichtere Bauweise kann die warme, feuchte Luft nicht entweichen und somit kommt auch keine kalte, trockene Luft nach, was die Schimmelbildung anregt, erklärt Winder.

Schimmel meist in Ecken oder hinter Kästen

Schimmel tritt in den meisten Fällen zuerst in den Ecken von Räumen oder hinter Kästen auf. Wenn er im Anfangsstadium entdeckt wird und es sich nur um einen grauen Schleier handelt, könne man ihn auch mit handelsüblichen Antischimmelmittel (z.B. auf Chlorbasis) wegputzen, so der Experte. Wenn er sich aber in Bauteile „gefressen“ hat, sollte man eine Expertise einholen.

Quelle: ORF

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