Heizen wird im Winter teurer

Mit Beginn des Herbstes werden die Tage wieder dunkler und kälter. Für die meisten beginnt die Heizsaison Mitte Oktober. Aufgrund der steigenden Energiepreise kann bereits folgendes gesagt werden: So günstig wie im Winter 2020/2021 wird man Öl, Gas oder Strom nicht mehr heizen können.

Großhandelspreise für Strom, Gas und Öl steigen

Die Großhandelspreise für Strom und Gas sind in den vergangenen Monaten in ganz Europa stark gestiegen. Das werden die österreichischen Haushalte in den kommenden Monaten mit Blick auf die Energierechnung zu spüren bekommen. Eine Pandemiebedingt reduziertes Angebot trifft auf eine erhöhte Nachfrage. Dies führt zu teilweise massiven Anstiegen bei den Energiepreisen. Weiters gäbe es in Asien eine starke Nachfrage nach Gas, zugleich seien die österreichischen Gasspeicher für den Beginn der Heizsaison schlecht gefüllt. Auch sind die Heizölpreise aufgrund des Weltmarktes stark gestiegen und liegen derzeit signifikant über dem Vorjahresniveau.

Auswirkungen für Konsumenten

Die E-Control Austria rechnet konkret mit ungefähr 20% Mehrkosten für Strom und Gas in der Heizsaison 2021/2022. Bei einem Einfamilienhaus würden die Kosten für Strom um ca. € 100.- zunehmen, bei Gas rund € 400.-.  Dies sei zwar noch kein Grund zur Panik aber für einkommensschwache Haushalte nach der Corona-Krise aber eine signifikante Belastung.

Quelle: Kurier

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